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Dokumentarfilm Methernitha

20. August 2026

Stellungnahme der Gemeinde zur Dokumentarsendung über die Methernitha

Die in der Dokumentarsendung thematisierten Ereignisse betreffen ein schwieriges Kapitel der Vergangenheit.

Die Gemeinde nimmt die Schilderungen der betroffenen Menschen ernst und begegnet ihren Erfahrungen und persönlichen Schicksalen mit Respekt.

Die Gemeinde verurteilt jedes Verhalten, das gegen geltendes Recht verstösst oder die Würde und Rechte von Menschen verletzt. Aus vergangenen Ereignissen gilt es zu lernen und dafür Sorge zu tragen, dass sich Vergleichbares nicht wiederholt.

Gleichzeitig ist es wichtig, zwischen den damaligen Geschehnissen und der heutigen Situation zu unterscheiden.

Das heutige Handeln der Gemeinde ist geprägt von gegenseitigem Respekt, der Achtung der persönlichen Würde und der Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze.

Im Zusammenhang mit der Dokumentarsendung hat die Gemeinde bewusst auf ein öffentliches Interview verzichtet und sich für eine schriftliche Stellungnahme entschieden. Damit möchte sie ihre Haltung sachlich und differenziert darlegen. Zu einzelnen historischen Vorwürfen, Aussagen oder persönlichen Schicksalen wird sich die Gemeinde nicht öffentlich äussern. Insbesondere dort, wo eine verlässliche Beurteilung aus heutiger Sicht nicht möglich ist oder Persönlichkeitsrechte berührt werden, sieht die Gemeinde von einer öffentlichen Bewertung ab.

Die Gemeinde respektiert, dass die Vergangenheit für die betroffenen Menschen von persönlicher Bedeutung ist. Gleichzeitig richtet sie ihren Blick auf ihre heutige Verantwortung und darauf, ein Gemeindeleben zu gewährleisten, das von Respekt, persönlicher Würde und rechtsstaatlichen Grundsätzen geprägt ist.